Adolf Vogt

Otto Vogts jüngster Sohn Adolf übernimmt im Jahr 1963 den Familienbetrieb. Adolf Vogt ist gelernter Landmaschinen-Mechanikermeister und hat in der Schmiede in Beisinghausen das Handwerk erlernt. Er leitet das Unternehmen viele Jahre lang, zunächst die eigene Produktion und später dann den Übergang zur Werksvertretung.

Adolf Vogt war einer der Ersten im Ort mit einem eigenen Auto und hatte die Angewohnheit sein Auto hin und wieder trockenzufahren. Er musste somit auch mal mit einem geborgten Fahrrad zur nächsten Tankstelle, um einen Kanister Benzin zu holen. Auch sein Fahrstil war rabiat, denn er hat des Öfteren Feldhasen mit seinem Auto erwischt. Diese wurden dann vorne, im Kofferraum seines VW Käfers transportiert, um anschließend im Kochtopf zu landen.

Adolf Vogt war dafür bekannt, die Maschinen, die zum Verkauf aus dem Werk kamen, immer noch selbst zu optimieren. Von seinen ehemaligen Auszubildenden aus den 1960er Jahren wird er als hervorragender Schmied beschrieben. Auch einige aktive, langjährige VOGT Mitarbeiter erinnern sich noch an Adolf Vogt, als jemanden, der achtsam war und das Unternehmen zusammengehalten hat.

Adolf Vogt mit LKW 2005

Werkstatt und Produktion

Im Jahr 1965 lässt Adolf Vogt in Felbecke eine neue, 350 m² große Werkstatt errichten. Dort wurden Maschinen wie Zinkengrubber, Eggen und Miststreuer aber auch andere Geräte wie Kinderkarussells, Futterketten oder Fliesenschneidgeräte produziert. Gelegentlich wurden zu dieser Zeit auch noch Pferde beschlagen. Die Werkstatt hat viele Jahre als solche gedient, bevor sie im Jahr 2023 durch den Neubau abgelöst wurde.

Neue VOGT Werkstatt in den 1960er Jahren

Einstieg in die Werksvertretung

Noch während die eigene Produktion lief und zum Schluss vornehmlich Kutureggen gebaut wurden, wurde parallel der überregionale Vertrieb aufgebaut. Zunächst nur in Westfalen war VOGT ab 1967 als klassische Werksvertretung tätig. Die Produktpalette wurde ebenso wie das Vertriebsgebiet sukzessive aufgebaut.

Zu den vertrieben Marken zählten u. a. Telma, Bergmann, Trioliet und Wolagri. Von Förderbändern über Miststreuer und Gülletechnik, bis zu Fütterungstechnik war alles dabei.